Friedl Kubelka

Worauf freut sich der Wiener wenn er vom Urlaub nach Hause kommt? Aufs Wiener Wasser und aufs Anker – Brot.“   (Werbespruch aus den 70 iger Jahren)

Keiner jener Wiener und Wienerinnen die schon im Urlaub Heimweh bekommen, die sich also am meisten vor dem Un-gewohnten fürchten, würden leichthin mittellos in ein fremdes Land, umgeben von fremder Kultur, Sprache und Speisen auswandern. (Von den Asylansuchenden nehmen sie dies an). In diesem friedlichen, vermutlich wohlhabenden Land würden diese Wiener und Wienerinnen mit Verachtung und Hass behandelt, während sie sich vor Sehnsucht nach den in der Heimat verbliebenen geliebten Partnern, Kindern und Freunden verzehrten. Was würden die ängstlichen Wiener und Wienerinnen wählen? Hunger, Verfolgung, Gefängnis und Tod zu Hause ? Oder würden sie versuchen, ihr Leben zu retten?